EGAL ! Mach DEIN Ding - Motivation - Glaubenssätze und positives Denken

In Zeiten von Corona und anderer Krisen, gehen viele Menschen, neue Wege. Nachdem der erste Schock verdaut ist, setzt meistens die kreative Phase ein, man fängt an, in Lösungen zu denken und tüftelt Ideen aus, die vielleicht auch manchmal abstrakt und ungewöhnlich sind.

 

EGAL ob es sich dabei um Erfindungen handelt oder es einfach eine Geschäftsidee ist, die einem unter der Dusche oder im Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin, gerade irgendwie in den Sinn kam, man braucht vielleicht die Meinung eines anderen.

 

Du kennst das vermutlich auch, du hast diese eine vermeintlich tolle Idee und holst dir dann Rat ein, bist voller Hoffnung auf Zuspruch und erntest dann, enttäuschenderweise, überwiegend nur belächelnde Kommentare und Aussagen, die dir dieses Hirngespinst austreiben sollen.

 

Das schaffst du nie, das funktioniert nicht, das geht nicht, damit kannst du kein Geld verdienen, so was gibt es schon, denk doch mal an deine Familie usw. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. An dieser Stelle entscheidet sich bereits, ob du ein Gewinner oder Verlierer bist. Wenn du hier nicht gefestigt bist und zu viel auf die Meinung anderer Wert legst, dann ist jede noch so tolle Idee, nur noch ein Haufen Gedankenmüll und die Abenteuer Reise ist direkt zu Beginn schon am Ende, weil du es dir hast ausreden lassen.

 

Wie du mit jedem Feedback umgehen kannst und wen du überhaupt um Feedback bitten solltest, das besprechen wir in diesem Artikel.

 

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Ich wünsche dir jetzt viel Spaß und gute Unterhaltung.

 

Auch als Video und Podcast erhältlich

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Immer dann, wenn man vor wichtigen Entscheidungen steht, kann es hilfreich sein, eine zweite oder dritte Meinung einzuholen. Gerade wenn du dir unsicher bist, ob der Weg, den du gerade eingeschlagen hast, der Richtige ist. Ob die Idee, die du im Kopf hast Sinn macht und was andere vielleicht davon halten.

 

Dieses Verhalten ist menschlich, denn schon als Kind, haben wir gelernt, sicherzugehen, ob wir das Richtige tun. Je nachdem, wie positiv und ausgeprägt deine Persönlichkeit mit fortschreitendem Alter ist, legst du auch im Erwachsenenalter noch viel Wert auf die Meinung anderer.

 

Du denkst vielleicht auch manchmal darüber nach, wie dein neues Outfit ankommt, deine neue Frisur den Kollegen im Büro gefällt oder was die anderen wohl dazu sagen, dass du dich mit einer neuen Idee selbstständig machen willst.

 

Manchmal stellst du dir vielleicht auch vor, die Meinung der anderen schon zu kennen und meistens ist das dann nichts Gutes, denn du ordnest deine eigene Interpretation dessen, was andere von dir denken, den verschiedenen Charakteren in deinem Umfeld zu. Wenn du von jemandem ein Feedback möchtest, hast du außerdem Erwartungen an diese Person und ihrer Meinung.

 

Fällt das Feedback, dann nicht so aus, wie du es dir gewünscht hast, bist du vielleicht auch enttäuscht. Macht aber nichts, denn dann ist es einfach das Ende der Täuschung. Mein Kollege Mühle sagt immer Feedback, kann man auch einfach mal annehmen. Und das solltest du auch tun, egal, wie auch immer es ausfällt, du musst es ertragen - ohne wenn und aber, du hast ja danach gefragt. Die Frage, die du dir aber vorher stellen kannst, ist, wen fragst du, ist deine Zielgruppe die Richtige? Und was machst du mit der Antwort. Willst du wirklich eine Meinung haben oder brauchst du nur Motivation?

 

Ich möchte dir gerne ein Beispiel aus dem Musikbereich geben. Wie du vielleicht weißt, produziere ich seit einigen Jahren auch Musik. Und wenn man einen Song produziert, dann kann man es kaum abwarten, bis man den Titel endlich auch einem Publikum präsentiert. Früher bin ich direkt vom Studio aus in den Club gefahren, indem ich aufgelegt habe. Bevor es CD Brenner gab, haben wir sogar unsere schweren und damals sehr teuren DAT Maschinen abgebaut, mitgenommen und angeschlossen, nur um zu wissen, ob und wie der Song funktioniert. 

 

Das Feedback, das wir hier bekommen haben, war ein völlig Unverfälschtes. Denn wenn die Nummer nicht geknallt hat, dann war die Tanzfläche leer. Das Publikum, war immer ausgesprochen ehrlich zu uns und die Leute, die wir quasi gefragt hatten, waren ja schließlich Profis und hatten Ahnung. Aber wir wollten ja Feedback haben und das hat uns nur besser gemacht, weil wir nicht aufgegeben haben. Oft bin ich nachts nach dem auflegen, wieder ins Studio gefahren und hab an den Dingen weitergemacht, die mir aufgefallen sind.

 

Wenn ich etwas aus dieser Zeit gelernt habe, dann die folgenden Punkte, die ich heute immer noch beachte, wenn ich Feedback zu meinen Seminaren, Videos oder Ideen einhole. Dabei unterscheide ich, ob ich echtes Feedback will, um mich zu verbessern oder ob ich nur motiviert werden möchte, um weiterzumachen.

 

Daher achte ich auf folgendes:

 

1. Präsentiere dein Produkt oder deine Idee erst dann, wenn du dir ausführlich Gedanken dazu gemacht hast. Wenn ich unfertige Songs gespielt habe, nur weil ich es nicht abwarten konnte, dann war das Feedback meistens sehr schlecht, weil die Leute nicht verstanden hatten, worauf ich hinauswollte. Denk also erst zu Ende und geh dann mit deiner Idee nach draußen.

 

2. Frag gezielt nur Leute die entweder Ahnung von der Materie haben oder vielleicht schon selbst etwas in der Richtung gemacht haben und damit erfolgreich sind. Such dir Fürsprecher für dein Projekt und hol dir Inspiration und mentale Unterstützung. Lass dich von Menschen, die es geschafft haben, inspirieren.

 

3. Wenn du Menschen fragen musst, die nicht "vom Fach" sind, dann achte darauf, dass dich davon niemand runterzieht oder noch schlimmer, dir deine Idee ausreden will. Die meisten Menschen, sind nicht in der Lage sehr groß zu denken. Vielleicht spielt auch Missgunst eine Rolle. Also halte an deiner Idee fest und verwerte zwar das Feedback, aber lass dir deine gute Laune niemals nehmen.

 

Viele Erfolgreiche, haben den Glaubenssatz ignoriere die Nein-Sager, in ihrer Denkweise verankert. Im Original ignore the Naysayers!

 

Wenn du Angst vor etwas hast, dann stell dich dieser Angst. Ähnlich wie bei einer Konfrontationstherapie. Wenn du Angst vor dem Fliegen hast, flieg häufig (wenn möglich), wenn du Angst vor der Höhe hast, geh öfters auf einen Turm (gerne in Begleitung) usw. Der Mensch gewöhnt sich an alles, also stell dich dieser Herausforderung und feiere den Erfolg, wenn du bestärkt aus solchen Situationen hervorgehst. Das fühlt sich mega gut an!

 

Serena Williams gilt als die beste Tennisspielerin aller Zeiten und wurde nicht nur belächelt, sondern auch rassistisch beleidigt. Das hat sie aber nicht gestoppt, sondern nur noch weiter angetrieben. Marie Curie hat seinerzeit schon eine Männer dominierende Zeit so gut genutzt, dass sie trotz aller widrigen Umstände, bis heute die einzige Frau ist, die den Nobelpreis in Physik zweimal erhalten hat.

 

Alle Erfolgsgeschichten finden ihren Ursprung in einer Idee. Jeff Bezos hat seinen gut bezahlten Job an der Wall Street gekündigt und mit 20 Büchern in seiner Garage angefangen, Amazon aufzubauen. Richard Branson, der Inhaber von Virgin hat nicht einmal einen Schulabschluss, war Legastheniker und hat mit dem Verkauf von Schallplatten ein Milliardenvermögen aufgebaut. Elon Musk wurde in der Schule gemobbt, ist mit 17 von Südafrika nach Nordamerika ausgewandert, hat später Paypal, Tesla und Space-X gegründet und fliegt heute Astronauten der NASA ins Weltall. Die Geschichte von Bill Gates und Steve Jobs ist, denke ich hinlänglich bekannt und auch hier, war das erste Büro, die Garage.

 

Diese Menschen haben eines gemeinsam. Sie betreiben Gedankenhygiene. So wie sich jeder von uns, oder zumindest der Großteil, der Körperhygiene hingibt, pflegen diese Menschen auch ihre Gedanken. Jeder erfolgreiche Mensch, verfügt über sehr viel Selbstvertrauen und Selbstliebe. Dieses Selbstvertrauen, kann man erlernen, indem man sich auch unangenehmen Situationen stellt, sie analysiert und sich nicht davon beirren lässt.

 

Die einzige Person, die dich wirklich aufhalten kann, bist du selbst. Deswegen möchte ich diesen Beitrag, mit Michael Jackson - Man in the Mirror abschließen:

 

I'm starting with the Man In The Mirror

I'm asking him to change his ways

And no message could have

Been any clearer

If they wanna make the world

A better place

Take a look at yourself

And then make a change

 

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Dein Uwe

Über den Autor

Uwe Max Bothe ist Trainer & Berater für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, mit Schwerpunkt Sales & Customer Care.

 

Er arbeitet seit über 30 Jahren im Vertrieb und Kundenservice, war lange Zeit in der Musikbranche, einem der härtesten Geschäfte überhaupt unterwegs und weiß, dass der Ton die Musik macht.

 

Seit 2007 unterstützt er diverse Großkonzerne und mittelständische Betriebe, bei der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern und Führungskräften im deutschsprachigen Raum.

 

2019 hat der gebürtige Stuttgarter, der seit 2012 auf Ibiza & Alicante lebt, über 140 Trainingstage mit Leidenschaft absolviert.

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